​Einfache Antworten zur Reinkarnationsthematik

Polarity Verlag - Geschrieben am 11.09.2017

Hier gibt es drei prinzipielle Antworten zum Thema Reinkarnation.

Eine "einfache" Antwort ist: Wir inkarnieren solange, bis wir "es" begriffen haben - wobei ich das Wort begreifen synonym mit Bewusstheit gleichsetze. Das ist eine im Kern religiöse Haltung, die nicht unbedingt mit einem Gottesglauben einhergehen muss

Eine weitere "einfache" Antwort ist: Jeder ist vollkommen. Die Anbindungen, die aus früheren Inkarnationen stammen und im heute wirksam sind, liegen über dem Bewusstsein davon, dass "Ich" vollkommen bin.
Die zukünftigen Inkarnationen provozieren "wir" indem "wir" Bestimmtes radikal ablehnen oder radikal haben wollen. (Ablehnung und Gier)
Was das jeweils ist, ist sehr unterschiedlich.
Das ist eine sachlich – humanistische Haltung.

Was aus früheren Inkarnationen übrig ist, kann man über das Astrogramm erfahren. Was man ablehnt oder unbedingt will, ebenfalls. (Da beißt sich die Katze in den Schwanz.)
Dieses Wissen um die Anbindungen ist meiner Ansicht nach unbedingt wichtig, um einen Überblick zu erhalten. Doch mit dem Wissen ist noch keine Anbindung gelöst und noch keine (Ablehnung/Gier) Grundlage für eine zukünftige Inkarnation sein gelassen/überwunden.
Die Lösung ist ein durch die Informationen aus dem Astrogramm begleiteter besonderer Prozess.

Ich persönlich bevorzuge diese zweite "einfache" Antwort als Grundlage der Arbeit und Auseinandersetzung mit Inkarnationen.

Eine dritte "einfache" Antwort ist: Jeder Mensch muss sich sein Bewusstsein die Bewusstheit in Reibung mit sich und der Welt erarbeiten.
So kann er „seine Seele“ durch Überwindung, Auseinandersetzung und Transformation der Dumpfheit und des Nichtwissens schaffen.
Hat er sie geschaffen und so „gefunden“, ist er ein vollständiger Mensch, schafft er es nicht, muss er je nach erlangtem Bewusstseinsstand wieder inkarnieren oder er löst sich ganz auf.
Bei dieser dritten „einfachen“ Antwort gilt der Grundsatz: Wovon kein Bewusstsein vorhanden ist, existiert nicht.
Inkarnationen sind in dieser mit Sicht und Arbeitsstrategie nur ein kleiner Bereich, der transformiert werden muss.

Was denn nun stimmt, kann und will ich nicht entscheiden. 
Ich kann nur sagen: Nix glauben, ausprobieren und an die Arbeit machen, passende Bedingungen schaffen, zielführende Techniken praktizieren, gleich wie viel Zeit man hat oder wie alt man ist. Da bin ich pragmatisch eingestellt:

Ran an die Bewusstwerdungsarbeit.

Alles, was erledigt ist, ist erledigt.
Eine Garantie, dass man sich erreicht und realisiert gibt es nicht. Doch wer nicht beginnt, der kommt mit Sicherheit nicht an.

Es gibt keine einfachen Antworten auf die Reinkarnationsfrage.
Jeder muss, wenn er will seine eigene Antwort finden.
Lehren können Hinweise geben. Das, was wahr ist, wird erst hinterher klar.
Die Wahrheit erfährt man erst zum Schluss, welche das dann ist?
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Selbst ist der Mann, selbst ist die Frau!
Wer die Antwort kennt, kann sie nicht sagen.
Das ist ohne Worte und selbstverständlich auch ohne Schweigen.